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	<title>Makie &#187; Träume</title>
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		<title>Makie &#187; Träume</title>
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		<title>Traum (mit Katzen)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 06:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute Nacht geträumt. Ich war im Haus meiner Cousine, die dort mit ihrem Bruder, ihrem Mann, der so ist, wie ihr Bruder und ihren beiden Söhnen lebt. Und mit fünfzehn Katzen.
Diese Katzen waren unglaublich. Es gab große Katzen, und es tauchten auch immer mehr Babykatzen auf. Und das irrste waren die Farben. Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=makie.wordpress.com&blog=1609397&post=316&subd=makie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Ich habe heute Nacht geträumt. Ich war im Haus meiner Cousine, die dort mit ihrem Bruder, ihrem Mann, der so ist, wie ihr Bruder und ihren beiden Söhnen lebt. Und mit fünfzehn Katzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Katzen waren unglaublich. Es gab große Katzen, und es tauchten auch immer mehr Babykatzen auf. Und das irrste waren die Farben. Die Katzen hatten Felle in den schillernden Farben von Taubengefieder. Eigentlich „graue“ Katzen schillerten im Licht in violett, grün und blau. Manche trugen schwarze Häkelnetze und wirkten wie verzierte Schildkröten.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Katzen kamen und gingen und wurden im Laufe des Traums immer zahlreicher. Eine Katze war dabei, die war ganz klein und struppig und die hatte ein weiss-braun geflecktes Fell. Eine Außenseiterkatze und natürlich mein Liebling. Ich habe sie nur einmal gesehen – wie aus dem Tierkalender genommen, so sah sie mich an.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich wollte mit den Söhnen meiner Cousine Musik machen und spürte, dass die Jungs Musik fühlten und sofort wussten, wie wir zusammen spielen würden. Sie holten noch ihre Instrumente, während ich schon begann.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich summte einen Ton. Dieser Ton klang wie ein von Sitar begleiteter Druphad-Gesang. Sehr tief und verheißungsvoll. In diesem Ton waren bereits alle weiteren Töne enthalten. Ich wusste, wie dieser Ton sich entfalten würde und genoss es aber auch, in diesem einzigen Ton „alles“ drin zu haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich wunderte mich über die Fülle dieses einzigen Tons und ich berührte mein Fußgelenk, als wäre dies meine Flöte. Ich zog eine Linie auf den Fußknöchel und dabei verändert sich der Ton und wurde insgesamt einen halben Ton höher.</p>
<p style="text-align:justify;">Dann ging ich wieder zurück auf den Ausgangston. Mein Genuss dieser beiden Töne war grenzenlos. Noch nie hatte ich so „indisch“ geklungen.</p>
<p style="text-align:justify;">Meine Cousins suchten nach ihren Instrumenten, waren aber bereits völlig in der Musik drin, in diesem vielversprechenden Anfang. Dann kam meine Tante mit einer Hülle, in der eine indische Flöte drin war. Und sie brachte einen Überweisungsbeleg mit.</p>
<p style="text-align:justify;">Meine Cousine erklärte mir daraufhin, dass der Händler, der ihr diese Flöte verkauft hatte, unbedingt das Doppelte vom ausgemachten Betrag verlange. Tante und Cousine waren völlig hilflos und wollten nicht 100 Euro mehr zahlen. Der Händler wolle das Geld für Amma, erklärte mir meine Cousine.</p>
<p style="text-align:justify;">Tante und Cousine hatten meine Musik unterbrochen. Sie hatte das gar nicht interessiert, oder nur soweit, dass sie Probleme bei der Bezahlung der Flöte meiner Cousine hatten. Irgendwie fand ich es typisch, dass meine Tante, die kleine Musiksession unterbrochen hatte mit dieser Angelegenheit, die nicht mit der Musik, aber doch mit dem dazugehörigen Instrument zu tun hatte.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich fand es schade, dass nun kein Raum mehr für die Musik mit meinen Cousins war und mein Blick fiel auf die Katzen, die nun immer zahlreicher in das Zimmer kamen. Ich war voller Bewunderung und begann mit meiner Cousine ein Gespräch über die Katzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie erzählte mir, dass es nun doch zu viele seien und dass sie Probleme hätten, die Katzen anderweitig unterzubringen. Ich war aufgebracht darüber, dass sie nicht aufgepasst hatte, dass es nicht zu viele Katzen werden. Sie hatte ja schließlich all die Babykatzen haben wollen. Ich behielt diesen Gedanken für mich.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich musste abreisen. Zum Flötenunterricht in die nächste Kleinstadt, nach Landsberg. Auf dem Weg begegnete mir W., ein Schamane, der vor einigen Jahren beschlossen hatte, nicht mehr mit mir zu sprechen.</p>
<p style="text-align:justify;">Er begrüsste mich und dabei roch er bei einer Verneigung unwillkürlich unter meiner Achsel und verzog dabei für den Bruchteil einer Sekunde das Gesicht. „Und? Stinkt es sehr?“ fragte ich ihn, wusste aber, dass ich geduscht war und so war meine Frage eher „lakonisch“ gestellt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich wusste um seine große Sensibilität und von daher hielt ich es auch für möglich, dass er meinen Achselgeruch als „Gestank“ empfunden hatte. Ich erinnerte mich daran, dass er in früheren Gesprächen auf irgend einen Teil meines Körpers geguckt hatte und mich dann fragte, was ich in dem Moment „gedacht“ hätte. Ständig nahm er etwas wahr und fragte mich dann, was es gewesen war.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich sagte ihm, dass ich nicht mehr so viele Speisen verweigern würde wie früher und dass es von daher sein könnte, dass sie auch als Geruch unter meinen Achseln wieder hervorkommen könnten.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir sprachen über meine Cousine. Wie auch früher, wo wir öfters über Beobachtungen gesprochen hatten, die wir an anderen Menschen gemacht hatten. Wir wunderten uns darüber, dass sie mit einem Mann zusammen lebt, der so ist wie ihr Bruder. Doch wir fanden, dass beide ziemlich in Ordnung sind, der Bruder und der Mann.</p>
<p style="text-align:justify;">W. hatte noch eine Klientin dabei. Ein junges Mädchen, das sehr schweigsam war und in dem Moment keine Rolle spielte. Sie war einfach da.</p>
<p style="text-align:justify;">W. hatte eingelegtes Gemüse, Rote Beete und Sauerkraut, dabei und er deckte den Tisch. Wir saßen zu dritt zusammen an einem Feldweg. Ich dachte an die Uhrzeit und daran, dass mein Zug um kurz nach sechs fährt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich fragte W. nach der Uhrzeit und er zeigte mir sein Zifferblatt. Es war höchste Zeit zu gehen. Den Zug nach L. wollte ich nicht verpassen, zumal ich nicht wusste, wann der nächste Zug fahren würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich war froh gewesen, dass W. wieder mit mir gesprochen hatte – ich hatte mich damit abgefunden, dass er den Kontakt zu mir abgebrochen hatte. Als ich losrannte, begann es zu regnen. Das machte mir nichts aus und ich lief weiter die Landstraße entlang zum Bahnhof.</p>
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		<title>Ich bin krank</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 13:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[03.02.2009
&#8230; und ich bin sowas von krank. Mir laufen fette Tränen über die Wangen, nur weil ich nicht fassen kann, wie krank ich mich fühle. Körperlich krank. Die Nase voll, den Kopf voll, die Bronchien schwer und verschleimt, der Rücken schmerzhaft und &#8222;ich&#8220;, was auch immer das ist, vollkommen bröselig.
Fühle mich wie ein Haufen zerbrochener [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=makie.wordpress.com&blog=1609397&post=300&subd=makie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">03.02.2009</p>
<p style="text-align:justify;">&#8230; und ich bin sowas von krank. Mir laufen fette Tränen über die Wangen, nur weil ich nicht fassen kann, wie krank ich mich fühle. Körperlich krank. Die Nase voll, den Kopf voll, die Bronchien schwer und verschleimt, der Rücken schmerzhaft und &#8222;ich&#8220;, was auch immer das ist, vollkommen bröselig.</p>
<p>Fühle mich wie ein Haufen zerbrochener Hölzer, aufeinandergeworfen. Mir ist zum heulen. Jede Nacht Träume. Altpträume. Realitätsträume.</p>
<p style="text-align:justify;">Kein Schlaf. Kein Abschalten. Sich von Stunde zu Stunde hangeln. Im Bett herumwälzen. Angstträume und Ausdrucksträume. Die Haut juckt wie verrückt.</p>
<p>In meinen Träumen geschieht genau das, was in der Wirklichkeit nicht geschehen darf. Was niemand wissen darf. Was niemand sehen darf.</p>
<p>Einen Kollegen habe ich angeschrien: „Verschwinde“.</p>
<p style="text-align:justify;">Geschichten von Verabscheuung einerseits und von Vergötterung andererseits. Da wird permanent erhöht und erniedrigt. Da wird überbewertet und unterbewertet.</p>
<p>Ich bin so krank. Ich fühle nur Verschobenes und Verrücktes.</p>
<p style="text-align:justify;">Den letzten Rest aus der alten Tube. Aus der Vergötterungstube. Das waren irgendwie die Reste und ich habe mich bemüht, sie möglichst gut aussehen zu lassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich träume von Freund und von Feind. Ich träume von Nähe und von Ausgrenzen. Ich träume von Sympathie und von Abneigung. Ich träume von Macht und Ohnmacht.</p>
<p style="text-align:justify;">Die ganze Nacht habe ich Tische gezeichnet, Aufteilungen und Sitzordnungen.</p>
<p style="text-align:justify;">Meine Seele wagt sich in ihren Traumausflügen nicht aus meiner Tageswirklichkeit heraus. Sie benutzt das Material aus meinen Tagen und treibt es weiter.</p>
<p style="text-align:justify;">Und manchmal bleibt sie an einem winzigen Detail hängen, das sich wie eine hängengebliebene Schallplatte wiederholt. In meinen Träumen kann ich noch nicht einmal eine Fuge in der Badezimmerkarrelage überwinden.</p>
<p>Meine Nächte machen meine Tage nach – nur noch schlimmer.</p>
<p style="text-align:justify;">
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		<title>Der Traum von einer Vernissage</title>
		<link>http://makie.wordpress.com/2009/01/03/der-traum-von-einer-vernissage/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 14:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>makie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[03.01.2009
In der Nacht habe ich von einer Vernissage geträumt. Eine Vernissage in der Galerie meiner Freundin, in der ich selbst auch schon einmal gearbeitet hatte.
Der Andrang zur Vernissage, noch vor der eigentlichen Eröffnung der Ausstellung war sehr groß. Die Leute, vornehme Leute und viele in schwarzen Pelzmänteln, konnten es etwa eine Stunde vor der eigentlichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=makie.wordpress.com&blog=1609397&post=180&subd=makie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">03.01.2009</p>
<p style="text-align:justify;">In der Nacht habe ich von einer Vernissage geträumt. Eine Vernissage in der Galerie meiner Freundin, in der ich selbst auch schon einmal gearbeitet hatte.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Andrang zur Vernissage, noch vor der eigentlichen Eröffnung der Ausstellung war sehr groß. Die Leute, vornehme Leute und viele in schwarzen Pelzmänteln, konnten es etwa eine Stunde vor der eigentlichen Eröffnung gar nicht mehr erwarten, in die Galerieräume eingelassen zu werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Schließlich hatte es schon zwei Wochen lange keine Vernissage mehr gegeben und die Leute waren wie ausgehungert danach, junge, frische Kunst zu sehen. Sie drängelten sich zunehmend ungeduldig vor den Türen. Sie versuchten gierig einen Blick in das Innere der Galerieräume und auf die Exponate zu erhaschen.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus der Galerie leuchtete es orange-braun und verheißungsvoll heraus. Die Exponate hingen an der Wand. Es waren Gegenstandscollagen mit eingebauter Beleuchtung. Sie gaben ein sehr warmes und anheimelndes Licht von sich und es war somit eine Art „Gebrauchskunst“. Diese Kunstwerke konnte man als Wandleuchten gebrauchen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Orange-Gelbe Licht der Wandobjekte kontrastierte mit dem Grün des Gartens, der hinter der Galerie lag und der sich durch große Fensterscheiben bemerkbar machte. Auch waren in der Galerie verspiegelte Wände und Wandschranktüren, die die Anlage des Raumes verunklärten und vergrößerten.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Leute, die sich da vor den Eingangstüren drängelten und nach einem Vorwand suchten, bevorzugt in die Galerie eingelassen zu werden, waren allesamt betuchte Kunstsammler. Das Galeriepersonal – sehr hübsche junge Damen, hochgewachsen und langbeinig, in Kostümen mit „etwas über Knie-langen-Röcken und dazu passenden Jacken – war darin geschult, auf höflichste Weise um Geduld zu bitten und darauf hinzuweisen, dass man bis zur Eröffnung der Räume warten müsse.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch die Kunstsammler erzeugten einen irren Streß. Sie konnten es überhaupt nicht erwarten. Fast begannen sie untereinander um ihre Wichtigkeit zu konkurrieren. Um in die Galerie reinzukommen, fragten sie nun nach den Toiletten.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch die Galerie hatte vorgesorgt und im Garten hinter der Galerie Toiletten aufstellen lassen. So musste niemand, der auf die Toilette wollte, die Galerieräume vorzeitig betreten. Es gab einen großen Spezialschlüssel für die Toiletten im Garten.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch ich mussste auf die Toilette und ich wusste, dass ich als ehemalige Mitarbeiterin auch nicht auf eine bevorzugte Behandlung zählen konnte und bekam den Schlüssel zur Gartentoilette und ich bekam den Hinweis, dass auch ich auf die Gartentoilette gehen müsse, da die Ausstellung noch nicht eröffnet sei.</p>
<p style="text-align:justify;">Für die Kunstsammler war es sehr schwer, vor der Tür und in Warteposition gehalten zu werden. Sie erwarteten eigentlich und waren es gewohnt, dass normalerweise Galerist und Galeriepersonal auf der Stelle alles stehen und liegen lassen. So wünschten sie auch jetzt, auf der Stelle vorgelassen und exklusiv &#8211; vor allen anderen &#8211; behandelt zu werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie erwarteten etwas für ihr Geld, das sie auszugeben gedachten. Sie hatten Allüren wie verwöhnte Kinder. Sie wollten jeweils die ersten und die einzigen sein, die die Ausstellung zu sehen bekämen. Sie wollten „The show before the show“ sehen. Exclusiv und „per Du“ mit dem Galeristen. Sie wollten nicht mit dem „gemeinen“ Fußvolk verwechselt werden. Sie sind schließlich die wahren Chefs der Galeristen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich fühlte mich so wie immer: als hätte ich mit all dem nichts zu tun.</p>
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