10.02.2009
Draussen ist es so kalt weiss-hell und dunkelgrau. Nicht der Hauch von etwas, dass das Herz erwärmen könnte. Keine Aussicht. Herzkälte.
Stürmisch, schneidender, herumirrender Wind. Kein Winter und kein Frühling.
Selbstmitleid? Nein. Eigenlich nur nicht die Kraft davonzurennen.
Ich fühle mich grenzenlos verloren und bei dem Gedanken an welche Verpflichtung auch immer gnadenlos eingeengt
Ich fühle mich heute so, wie trostlose Wohngebiete aussehen. Endlose Reihen von Glasbausteinen in der U-Bahn-Haderner Stern.
Es ist kalt. Das Licht ist kalt. Die Stimmung ist kalt. Es schneidet. Es haut mir die Fetzen um die Ohren.
Ich habe aus dem Busfenster raus, die Blattreste über die Straße fegen sehen.
Obendrein schämte ich mich.
Im Augenblick fällt mir gar nichts ein, als die Verzweiflung selbst früher oder später stehen zu lassen.
1 Kommentar
Februar 14, 2009 um 4:31
Eine angenehme Seite, auch wenn sich das hier traurig liest.
Kopf hoch