Februar 8, 2009...2:20

Stürme

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03.02.2009

Genauer sein. Ruhiger sein. In die Nähe der Wörter gehen. In die Nähe der Wörter gehen, die schon da stehen. In die Nähe des Sinns gehen, der da schon gemeint ist. In die Nähe des Bildes gehen, das schon genannt ist.

Es ist ja gar nicht so schwer.

Du musst nur ruhig sein. Einfach nur hinschauen. Ruhig sein.

Lass Dich von den Stürmen nicht jagen. Die Stürme gehen vorbei. Die Stürme sind keine Wahrheit. Du kannst die Stürme erkennen. Sie gehen vorüber. Sie fegen Dich durch, nehmen alles mit, was sich nicht mehr festhält. Sie fegen die Stube und wirbeln dabei alles auf, so dass nichts mehr klar zu sehen und zu erkennen ist.

Beruhige Dich. Bleibe ruhig. Sieh ruhig hin.

Es kann Dir nichts passieren. Du bist in Sicherheit. Auch wenn Du glaubst, dass es an all Deinen „Grundfesten“ rüttelt, an all dem, wovon Du Dein Leben insgeheim abhängig machst.

Du bist nicht abhängig. Und es sind nicht Deine Grundfesten. Das wirst Du erkennen.

Bleib ruhig und sieh hin. Das geht vorbei.

Der Lärm. Das Stürmen. Die Fesselung. Die Umnachtung.

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